Geldseite

Rheingold ist ein Experiment mit einem parallelen Tauschmittel, das die Monopolstellung des Jahrtausende alten Geldes brechen kann und die Rheingolder sind die Experimenteure.

Die Künstlerische Seite
Eine Seite des Rheingolds bleibt immer gleich, damit man in den Ladenkassen und Portemonnaies immer die Übersicht behält, die andere Seite des Rheingolds wird von den Rheingoldern selbst gestaltet. So ist die künstlerische Seite unserer neuen Edition mit Motiven aus dem Film „Waking Live“ von Golden Globe Gewinner Richard Linklater bespielt.

Der FIU-Verlag (FIU steht hier für Freie Internationale Universität) im Allgäu hat seine Scheine übrigens zeitgleich mit uns drucken lassen. Diese Scheine sind mit Motiven zum Thema Geld & Kunst bespielt worden. Wie alle anderen Scheine sind auch die Rheingold vom FIU-Verlag bei uns an den Theken kaufkräftig. Und so sehen deren Scheine aus:


Auf der Seite World of Polymernotes werden verschiedene Motive vorgestellt, einige davon haben den Weg zu uns schon gefunden.


Was ist Rheingold? (von Oldy)
Ganz einfach. Es sind von vielen Menschen, die etwas zu verkaufen haben, herausgegebene Warengutscheine. Da sie einen gemeinsamen Wertstandard haben (den Wert der DM aus dem Jahr 2000) den sie im Gegensatz zu Geld auch garantiert halten können, kann man sie sofort als Tauschmittel verwenden.

Im Gegensatz zum heutigen Geld kann das Rheingold nicht als dauerhaftes Wertaufbewahrungsmittel den Markt verlassen und bewirkt daher eine dauernde anhaltende Konjunktur sobald erst einmal genügend im Kreislauf sind. Das sind sie derzeit noch nicht, denn noch gibt es keine wirklichen Kreisläufe. Es ist schwer, solche wieder aufzubauen und bestehende gegen die globalen Monopole und ihre Filialen in den Einkaufszentren zu erhalten.

Wir sollten uns beeilen, damit nicht Deflationskrise und Krieg uns einen Strich durch die Rechnung machen. Und Rheingold ist einer der wenigen Hoffnungsträger.


Wer sich für die theoretischen Grundlagen interessiert, wird im Weltenaufgang fündig.


Königswasser in Aktion (von Kurator)

Auf jedem Rheingold-Schein ist das alchemistische Symbol des Königswassers (ein Dreifachkreuz) abgebildet. Das Königswasser ist die einzige Substanz, die in der Lage ist, die Macht des Goldes zu brechen.

Realiter haben goldgedeckte Währungen regelmäßig Volkswirtschaften ruiniert. Ganze Völker wie die Inkas und Azteken wurden seinetwegen ausgelöscht. Bewußtseinstechnisch ist der Irrglaube, Geld müsse einen “inneren Wert” haben fatal, weil er zuverlässig verhindert, aus der jetzigen Geldkrise herauszukommen.

Chemiker bringen das Aqua Regia (lateinisch für Königswasser) auf folgende leicht zu merkende Formel

Au (s) + 3 NO3- (aq) + 6 H+ (aq) → Au3+ (aq) + 3 NO2 (g) + 3 H2O (l)

Entdeckt wurde das Aqua Regia von dem islamischen Gelehrten Abu Musa Jābir ibn Hayyān (in Arabisch: جابر بن حيان‎), der 721 in Tous geboren wurde und 815 in Kufa starb.

Hier hat ein Wissenschaftler den Prozeß einmal aufgeführt:

Der Herstellungsprozeß des Rheingolds

Bekanntlich stellen eidgenössische Drucker das Rheingold im Auftrag der einzelnen Herausgeber her. Diese Druckereien arbeiten nach den höchsten international anerkannten Sicherheitsstandards. Bei manchen Sicherheitsfeatures hat das Rheingold sogar ein weltweites Alleinstellungsmerkmal. Beispielsweise sind wir die einzigen, die einen echt aufgedruckten Silber-Sicherheitsfaden in den Rheingold-Scheinen integrieren, da kann selbst der Platzhirsch Giesecke & Devrient nicht mithalten.

Von der Druckerei aus befördern Security-Spezialisten das Rheingold in extra dafür bereitgestellten Sicherheitsbehältern zu Treuhändern, die weitere Fälschungssicherheiten implementieren wie eine handgestempelte Paginierung u.a. – Die Firma Reiner hat uns dafür mit entsprechenden Maschinen versorgt, seit Neuestem kommt die patentierte Numerateur-Maschine B-6 zum Einsatz.

Die Commerzbank stiftete freundlicherweise die Banderolen, die links und unten im Bild zu sehen sind. Hier im Bild ist die erste Edition des Jahres 2014 in unterschiedlichen Fertigungsschritten zu sehen. Die in den Leitz-Sichthüllen gesicherten Rheingold-Scheine sind bereits von Experten endkontrolliert und als versandfertig markiert.

Edition201401inprogress

Im übrigen: Rheingold Vorläufer gab es bereits im alten China. Den Herstellungsprozeß des chinesischen Rheingolds hat uns Marco Polo überliefert.

Zitat: “In der Stadt Kambalu (=Peking) befindet sich die Münzanstalt des Großkhans Kublai Khan, von dem man wirklich sagen kann, daß er das Geheimnis der Alchemisten kennt, da er die Kunst versteht, Gold zu machen.

Er lässt nämlich die Schale von den Maulbeerbäumen, deren Blätter den Seidenraupen als Futter dienen, abstreifen und nimmt davon die dünne Innenrinde, die sich zwischen der raueren Borke und dem Holz des Baumes befindet.Diese lässt er einweichen und in einem Mörser zerreiben, bis sie zu Brei geworden ist. Daraus wird das Papier gemacht, das dem aus Baumwolle hergestellten gleicht, aber ganz schwarz ist. Dieses wird nun in Goldstücke von verschiedener Größe geschnitten, die fast viereckig, aber meistens etwas länger als breit sind.”

Fast viereckig, aber etwas länger als breit? Vielleicht so:

Rheingold_0050er_300x159

Weitere Informationen finden sich auf der Seite vom Rheingold.